Geldanlage

Smiling financial adviser with young coupleBesonders in den Zeiten der Krise ist eine gute Anlage im Bereich der Finanzen nicht nur sprichwörtlich Gold wert. Immerhin möchte man das eigene Geld zwar anlegen, aber ein hohes Maß der Sicherheit genießen. Gleichzeitig muss eine gewisse Form der Rendite für die Zufriedenheit mit der Anlage vorhanden sein. Die Frage ist: Wie lassen sich die unterschiedlichen Bedürfnisse bei den verschiedenen Anlagen realisieren?

Anlagen im Bereich der Bank- und Finanzprodukte
Besonders nach der Krise haben die meisten Menschen einen eher skeptischen Blick auf die Aktienmärkte und die damit verbundene Produkte. Dabei darf man die Aktien auch heute nicht aus einem guten Portfolio von Produkten aus der Finanzwelt vergessen. Wer einen guten Berater und ein Händchen für das Spiel an den Börsen dieser Welt hat, wird mit Sicherheit einen hohen Gewinn machen können. Dafür ist das Risiko in diesem Bereich auch sehr hoch und Totalverluste sind keine Seltenheit.
Anders sieht es bei den typischen Produkten aus der Welt der Banken aus. Wer hier sein Geld anlegen möchte, hat mit Tagesgeld und Festgeld gleich zwei Optionen, die für ein hohes Maß an Sicherheit stehen. Dank der Einlagensicherung muss sich kein Anleger Sorgen um den Verlust seiner Einlage machen. Dafür sind die Renditen gering und beim Festgeld wird das eigene Geld auch noch über einige Monate wenn nicht Jahre an die Vereinbarung gebunden.

Anlagen in Werte, Rohstoffe und Immobilien
In den letzten Jahren hat sich der Handel mit Ressourcen aller Art zu einer beliebten Möglichkeit entwickelt. Besonders unter dem Eindruck des stetig steigenden Goldpreises haben viele Menschen ihr Geld in das Edelmetall investiert. Auch hierbei handelt es sich allerdings um ein Spekulationsprodukt – ein Verlust des eigenen Geldes ist keine Seltenheit. Tatsächlich gibt es auch bei den Investitionen in feste Werte nur einen Bereich, der bereits seit Jahrzehnten Rendite und stetiges Wachstum verspricht: der Markt der Immobilien. Das eigene Haus ist gleich in mehreren Bereichen eine interessante Anlage und selbst Immobilienfonds haben einen deutlichen Boom. Das liegt daran, dass der Wohnraum immer knapper und teurer wird. Allerdings handelt es sich bei dem eigenen Haus auch noch um eine direkte Absicherung für das Alter.
Die passende Geldanlage richtet sich immer nach dem eigenen Grad an Bereitschaft für Risiko und dem unbedingten Willen nach Rendite. Für durchschnittliche Anleger sind Produkte wie die eigene Immobilie, eine gute Lebensversicherung oder das Festgeld aber bis heute zu empfehlen. Sie schützen vor den vielen Risiken auf dem Finanzmarkt.

Posted in Allgemein | Leave a comment

Gesetzliche- und Private Krankenversicherung

Portrait of confident happy group of doctors standing at the medSeit dem Jahre 2009 besteht für jeden Bürger eine Krankenversicherungspflicht. Im direkten Zusammenhang damit steht die Pflegeversicherung, die mit ihren Pflegekassen der jeweiligen Krankenkasse angegliedert ist. Jeder hat die Möglichkeit, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung, der GKV, zu versichern. Unselbstständige, also Arbeiter und Angestellte, mit einem Bruttoverdienst unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze sind in der GKV pflichtversichert. Sie können unter einer der etwa zehn Dutzend gesetzlichen Krankenkassen auswählen. Wenn das Bruttoeinkommen dieses Personenkreises die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, dann besteht die Alternative zwischen einer freiwilligen Mitgliedschaft in der GKV und der Mitgliedschaft in einer der mehrere Dutzend privaten Krankenversicherungen. Ebenso ist es, allerdings ohne jede Einkommensbeschränkung oder Einkommensgrenze, auch für alle Selbstständigen und Freiberufler. Aufgrund ihres Beihilfeanspruches gegenüber dem jeweiligen Dienstherrn Bund, Land oder Gemeinde gilt für Beamte eine Sonderregelung. Ein Versichern in der GKV ist zwar möglich, jedoch mit Nachteilen verbunden, da die Beihilfe in diesem Fall nicht auf den Beitrag der gesetzlichen Krankenkasse anrechenbar ist. Beamte sind deshalb mit ihren eigenen “Sondertarifen” privat krankenversichert und können zwischen den unterschiedlichen Tarifangeboten auswählen. Jedoch gibt es auch bei den Beamtentarifen große Preis- und Leistungsunterschiede. Deshalb macht es Sinn vor der Entscheidung einen Private Krankenversicherung Beamte Vergleich anzufordern.

Regelleistung in der GKV, Wahlleistung in der privaten Krankenversicherung
Die gesetzliche Krankenversicherung erfüllt den Auftrag, ihre Versicherten medizinisch notwendig und angemessen zu versorgen. Diese Regelversorgung ist für alle GKV-Versicherten nahezu gleich. Die Angebote der gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden sich in Details und Nuancen, sind von ihrer Struktur her jedoch identisch. Der GKV-Versicherte muss den Versicherungsschutz so nehmen, wie er ihm angeboten wird. Er hat keine Wahl, sich anders oder besser zu versichern. Das ist der gravierende Unterschied zur privaten Krankenversicherung, der PKV. Sie ist in einzelne Tarife gegliedert, die ihrerseits in unterschiedliche Qualitätsstufen der medizinischen Versorgung gestaffelt sind. Pflichttarife sind diejenigen für die ambulante, für die stationäre sowie für die Zahnbehandlung. In jedem von ihnen kann der PKV-Versicherte Art und Umfang der Leistung selbst entscheiden. Das Spektrum reicht von einer Basisversorgung, die mit der GKV-Regelleistung vergleichbar ist, bis hin zur Behandlung als Patient erster Klasse im Krankenhaus, oder al Privatpatient beim niedergelassenen Arzt. Der PKV-Versicherte kann anhand der Tarife auswählen, was er möchte und sich dabei am Preis-Leistungs-Verhältnis orientieren.

PKV-Wechsel in jungen Jahren, Krankenzusatzversicherung eine Alternative
Für Unselbstständige bringt der Wechsel zur PKV in jungen Jahren eine deutliche Beitragsersparnis. Je jünger das Eintrittsalter ist, umso niedriger ist der Monatsbeitrag, der sich in der PKV unter anderem auch am aktuellen Gesundheitszustand orientiert. Eine Mitgliedschaft in der GKV bei gleichzeitigem Abschluss einer tarifbezogenen Krankenzusatzversicherung in der PKV hat in späteren Jahren, allerspätestens beim Rentenbezug den Vorteil, dass der einkommensabhängige Monatsbeitrag zur GKV dann deutlich sinkt, während der einkommensunabhängige PKV-Beitrag weiterhin steigt. Die private Krankenzusatzversicherung kann bedarfsgerecht weitergeführt oder gekündigt werden. Eine spätere Rückkehr von der PKV in die GKV ist kaum noch möglich, so dass die Wahl zwischen GKV und PKV buchstäblich zu einer fürs ganze Leben werden kann.

Posted in Allgemein | Leave a comment

Der Bedarf einer (privaten) Pflegezusatzversicherung

nursing homePflegebedürftig zu werden ist schon lange keine Seltenheit mehr und es trifft auch immer häufiger noch jüngere Leute, sodass sich das Risiko des Pflegefalls nicht ausschließlich auf ältere Menschen beschränkt. Pflegebedürftig bedeutet, dass die alltäglichen Verrichtungen zur Bestreitung des Lebens nicht mehr ganz alleine oder eventuell auch überhaupt nicht mehr ohne fremde Hilfe zu bewältigen sind. Zu diesen Tätigkeiten gehören unter anderem die Körperpflege, das An- und Ausziehen, die Nahrungszubereitung und die entsprechende Nahrungsaufnahme.

Die gesetzliche Pflegeversicherung und ihre Pflegestufen
Der Staat möchte von vornherein dafür sorgen, dass im Pflegefall niemand ohne finanzielle Mittel da steht, um notwendige Pflegekräfte in Anspruch nehmen zu können. Aus diesem Grund gibt es die gesetzliche Pflegeversicherung als Pflichtversicherung, deren Beiträge wie die der anderen Sozialversicherungen, direkt vom Arbeitgeber in der Gehaltsabrechnung einbehalten werden. Wer privat krankenversichert ist, muss sich auch im Rahmen einer privaten Pflegepflichtversicherung (in der Regel 10% des Krankenversicherungsbeitrags) einen entsprechenden Schutz zulegen.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind abhängig von der durch einen Arzt festgestellten Pflegestufe. Die Pflegestufe 1 für die erhebliche Pflegebedürftigkeit wird dann attestiert, wenn für mindestens zwei Verrichtungen auf jeden Fall einmal pro Tag fremde Hilfe nötig ist. In die Pflegestufe 2 werden als schwer pflegebedürftig die Personen eingestuft, die zum Beispiel dreimal täglich Hilfe benötigen und als schwerst pflegebedürftig und somit der Pflegestufe 3 zugehörend für die Notwendigkeit, rund um die Uhr Hilfe von anderen zu bekommen.

Gesetzliche Leistungen und der Bedarf einer zusätzlichen Absicherung
Je höher die Pflegestufe, desto größer werden auch die Leistungen durch die gesetzliche Pflegeversicherung. Allerdings reichen die finanziellen Mittel aus diesem gesetzlichen Schutz selten, um die komplette Pflege finanzieren zu können, vor allem vor dem Hintergrund, dass auch noch Geld benötigt wird, um die parallel weiterlaufenden Lebenshaltungskosten stemmen zu können. Gerade wenn man besondere Wünsche hat und das Leben trotz dieses Schicksals als Pflegefall angenehm verbringen und auch genießen möchte, ist der Abschluss einer zusätzlichen privaten Pflegezusatzversicherung enorm wichtig.

So können beispielsweise über die Krankenkassen Pflegetagegeldversicherungen abgeschlossen werden, bei denen für die Zeit der Pflegebedürftigkeit ein festgelegter Tagessatz ausgezahlt wird, der für zusätzliche Kosten wie Arzneimittel, Fahrten zum Arzt oder andere Bedürfnisse verwendet werden kann. Über Lebensversicherer können ebenfalls Pflegezusatzversicherungen in Form einer Rentenversicherung vereinbart werden, die bei einer Pflegebedürftigkeit eine monatliche Rente auszahlen, die ebenfalls zur freien Verfügung steht und das zur Verfügung stehende Geld vermehrt.

Der Abschluss privater Pflegezusatzversicherungen bietet den Vorteil, dass man sich keine Sorgen machen muss, im schlimmsten Fall auf die notwendige Verpflegung verzichten zu müssen. Zu oft müssen ansonsten Angehörige solche Hilfestellungen übernehmen, die eigentlich sowohl fachlich als auch körperlich und seelisch nicht dazu in der Lage sind. Wer seine Pflege bezahlen muss, aber nicht kann, steht oft auch vor dem Problem, dass er seine Besitztümer veräußern muss und seine Verwandten ersten Grades gesetzlich zur finanziellen Unterstützung verpflichtet sind. Nicht die besten Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben trotz gesundheitlicher Probleme und somit ein unumstößliches Argument für ein zusätzliches Finanzpolster über private Zusatzversicherungen.

Posted in Allgemein | Leave a comment

Investmentfonds

Business AnalyticsDurch die niedrige Verzinsung auf Sparbücher oder Tagesgeldkonten überlegen immer mehr Anleger, wie sie ihr Geld vermehren können. Im Regelfall sucht der Anleger eine sichere Anlageform mit relativ hohen Renditen. Ein Wunschdenken? Nur bedingt. Mit dem Investmentfonds ist es möglich, dass der Anleger hohe Rendite bei einer relativ hohen Sicherheit erzielt. Doch der Investmentfonds hat nicht nur Vorteile. So muss der Anleger auch auf die Nachteile Rücksicht nehmen und akzeptieren, wenn es doch nicht so läuft, wie er es sich vorstellt.

Die Vorteile
Die Vorteile eines Investmentfonds liegen klar auf der Hand. Durch den Kauf und Verkauf der Wertpapiere durch Spezialisten, hat der Anleger in der Regel wenig mit dem Fonds zu tun. Wer einem guten Management aus Profis vertraut, ist auf der sicheren Seite. Ein weiterer Vorteil ist die Streuung des Risikos. In jedem Fonds befinden sich unterschiedliche Wertpapiere. Hat eine Aktie oder Anleihe einen Einbruch, fällt das eventuell gar nicht ins Gewicht. Die Streuung sorgt dafür, dass Verluste im Regelfall nur geringe Auswirkungen haben. Wichtig ist, dass eine Streuung im Fonds vorhanden ist – setzt der Anleger alles auf eine Karte, kann das für böse Überraschungen sorgen. Der Kauf wie Verkauf von Wertpapieren ist an jedem Börsentag möglich. Durch die tägliche Kursentwicklung und Veröffentlichung erlebt der Anleger eine 100%ige Transparenz. Bei vielen Investmentfonds ist ein geringer Kapitaleinsatz notwendig – das bedeutet, dass der Anleger bereits mit wenigen Euros eröffnen kann. Zudem bestimmt der Anleger das Risiko oftmals selbst. Für welche Aktien und Anleihen entscheidet er sich? Gibt es Insider-Tipps? Mit dem Investmentfonds kann der Anleger sehr wohl eine Menge Geld verdienen.

Die Nachteile des Investmentfonds
Aber wo der Anleger eine Menge Geld verdient, gibt es auch ein gehöriges Risiko. Ein Nachteil des Investmentfonds ist: Je höher die Rendite, umso höher ist das Risiko eines Verlustes. Aber der Investmentfonds hat auch andere Nachteile. So verbucht der Anleger einen steuerlichen Nachteil bei Direktanlagen auf Grund der Vermögenszuwachssteuer (diese gibt es seit dem Jahr 2011). Ebenfalls ist der Anleger dem Fondsmanager ausgeliefert – hat er hier ein schwarzes Schaf, wirft der Investmentfonds mit Sicherheit keinen Gewinn ab. Das bedeutet, dass der Anleger durchaus ein Basiswissen benötigt. Bei der Risikostreuung gibt es den Vorteil, dass das Risiko sinkt – der Nachteil ist, dass auch die Gewinnchancen und hohe Rendite dadurch sinken.

Das Fazit
Der Investmentfonds ist eine Alternative für viele Anleger – sofern sie sich dem Risiko und den Gewinnchancen bewusst sind.

Posted in Allgemein | Leave a comment

Riester-Rente

Senior smiling couple in love. Over white background.Im Bereich der Altersvorsorge hat der Staat im Jahr 2002 ein neues Produkt eingeführt, das die Vorsorge für das Alter erleichtern und somit die Altersarmut reduzieren soll: die Riester-Rente. Dabei handelt es sich um ein privates Vorsorgeprodukt, das durch verschiedene Subventionen vom Staat unterstützt wird und zudem in Hinblick auf die Steuer einige Erleichterungen in der Vorsorge bietet.

Die Funktionsweise der Riester-Rente
Das Prinzip hinter der Riester-Rente ist relativ einfach: Als Arbeitnehmer oder grundsätzlich sozialversicherungspflichtiger Bürger hat man die Möglichkeit, sich bei einer Versicherung ein entsprechendes Produkt aus dem Riester-Portfolio zu suchen. Dabei gibt es Unterschiede, wonach sich die Steigerung des Kapitals berechnet. Von einfach verzinsten Produkten aus dem Bereich der Rente bis hin zu Sparplänen, die an Fonds und Aktienmärkte gekoppelt werden, kann sich der Versicherte in der Regel für alles entscheiden. Dabei überweist er monatlich einen gewissen Beitrag in seine Versicherung. Auf den ersten Blick wirkt es wie eine Lebensversicherung – interessant wird es durch die Wechselwirkung mit dem Finanzamt. Denn die Kosten für die Riester-Rente können direkt von der Steuer abgezogen werden und werden mit Zulagen bezuschusst. Erreicht man einen gewissen Wert im Jahr, kann man entsprechende Zulagen durch den Staat erhalten und so das Kapital in der Riester-Rente steigern.

Beim Eintritt in das Rentenalter wird das Geld anschließend monatlich auf das Konto des ehemaligen Arbeitnehmers ausgezahlt. Dieses muss auch in der vollen Höhe bei der Rente versteuert werden.

Probleme und Besonderheiten in der Riester-Rente
An sich ist die Riester-Rente ein interessantes Produkt. Vom einfachen Arbeitnehmer bis hin zu Beamten gibt es interessante Lösungen. Der Beamte erhält zum Beispiel eine weitere Vorsorge neben der Pension und durch die Mindestrendite gibt es eine weitere Absicherung für das Alter. Auch die Auswahl der verschiedenen Produkte – Sparpläne, Fondsanleihen und Handel an den Aktienmärkten – ermöglicht im Zweifel eine hohe Rendite bei den Sparern. Allerdings profitieren nicht alle von dem Konzept der Riester-Rente. Durch die Bindung an das Finanzamt und an die Rentenversicherung werden nämlich Unternehmer und Selbständige ausgegrenzt. Für sie gibt es inzwischen allerdings das Produkt der Rürup-Rente, welches ähnliche Prinzipien hat, allerdings gesondert betrachten werden muss.

Die Riester-Rente ist in vielen Fällen ein gutes Produkt, mit dem man die Absicherung für das Alter auch auf privater Ebene voranbringen kann. Wichtig ist eine umfangreiche Beratung. Vor allem das Gehalt entscheidet nämlich über die richtige Art der Riester-Rente. Auch die bürokratischen Richtlinien für den Erhalt der Zulagen müssen Jahr für Jahr beachtet werden. Kann man mit diesen Punkten leben, handelt es sich um ein gutes Finanzprodukt für die private Vorsorge.

Posted in Allgemein | 1 Comment